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Wohnungslosigkeit

Die Corona-Krise hat viele gesellschaftliche Probleme offengelegt. Insbesondere beim Wohnen sind die Unterschiede zwischen Arm und Reich und zwischen dem Leben in engen und großzügigen Verhältnissen deutlich geworden. DIE LINKE. verlangt deshalb: Niemand darf in der Corona-Krise seine Wohnung verlieren. Wir fordern eine Verlängerung der Mieter:innenschutzbestimmungen und eine Aussetzung von Zwangsräumungen.

Es muss grundsätzlich darum gehen, dass Menschen ihre Wohnung gar nicht erst verlieren. Dem Erhalt von Wohnraum auch über verstärkte Übernahme von Miet- und Energieschulden muss Vorrang eingeräumt werden. Aufsuchende Sozialarbeit, um konkrete Hilfestellung bei der Bewältigung von Problemen zu gewähren, ist essentiell, um frühzeitig die Unterstützung bieten zu können, die den Wohnungsverlust verhindern kann.

Wohnungslose Menschen hatten es auch vor Corona schon schwer in Steglitz-Zehlendorf. DIE LINKE. meint, dass sich das ändern muss! Im Winter 20/21 gab es nur 18 Plätze für die Kältehilfe im ganzen Bezirk – und das draußen am Wannsee. Wir brauchen dringend mehr Plätze! Aber nicht nur die Kältehilfe muss massiv ausgebaut werden. Es muss auch zentral gelegene Beratungsstellen, Wärmestuben und ausreichend Notübernachtungsplätze geben, die das ganze Jahr geöffnet haben. Mit den im Bezirk ansässigen Vermieter:innen muss gesprochen werden, damit diese gezielt Wohnraum für besondere Personengruppen zur Verfügung stellen – auch als sogenannte Trägerwohnungen für betreute Wohnformen. DIE LINKE. fordert vor allem auch eine Einrichtung für wohnungslose Frauen, mit und ohne Kinder.