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Integration

In unserem Bezirk leben ca. 47.000 Migrant:innen, also 15 % der Bevölkerung, die verschiedenste Wurzeln haben. Unsere Gesellschaft ist vielfältig und multikulturell. Deshalb kämpfen wir gegen die fremdenfeindlichen und rassistischen Reden der Rechtsextremen, die Migrant:innen kriminalisieren oder eine ausschließende und einheitliche Gesellschaft aufbauen wollen. Dazu ist es auch nötig, Aspekte wie Sport und Kultur als Möglichkeiten zur Förderung des gemeinsamen Zusammenlebens im Bezirk zu stärken.

Wir sind froh, dass die Unterkunft für geflüchtete Menschen am Osteweg doch gebaut wurde und die Angebote so ausgerichtet sind, dass durch das geplante Kiez-Café Begegnungen aller Kiez-Bewohner:innen gefördert werden. Die Weiterentwicklung von Heckeshorn auch mit Wohnangeboten für geflüchtete Menschen liegt uns ebenso am Herzen wie ein weiter Standort für eine Modulare Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) in Steglitz-Zehlendorf – sollte es nicht am Dahlemer Weg sein, so muss der Bezirk seiner Verantwortung nachkommen und einen Alternativstandort anbieten. Die soziale Struktur bietet alle Möglichkeiten, dass in Steglitz-Zehlendorf weit mehr geflüchtete Menschen ein gutes Leben finden als bisher.

Flucht bedeutet oft Traumatisierung – für Erwachsene, aber auch für Kinder. Die Rückzugsmöglichkeit in die eigene Wohnung aber auch die Sicherheit, dass es vor Ort kompetente Ansprechpartner:innen gibt, die Beratung und Unterstützung bieten, sind entscheidend für eine gute Integration. DIE LINKE. setzt sich dafür ein, dass entsprechende soziale Träger, die diese Kompetenzen mitbringen, im Bezirk ihre Dienstleistungen anbieten und gegebenenfalls auch bezirkliche Räume dafür zur Verfügung gestellt bekommen. DIE LINKE. steht für eine Zusammenarbeit mit wichtigen Akteur:innen wie dem Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf, dem Register Berlin, das rassistische Vorfälle sammelt und veröffentlicht sowie Schulungen anbietet, und auch mit dem Bündnis „SZ weltoffen“.