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Hartz IV Beratung

Beratung zu sozialen Fragen

Kostenfreie allgemeine Rechtsberatung zu Hartz IV und Schuldnerfragen

Jeden Dienstag von 17 -18 Uhr in unserer Geschäftsstelle Schildhornstr. 85 a
12163 Berlin


Um Wartezeiten zu vermeiden bitten wir, möglichst vorher wegen eines Termins anzurufen unter 70096741.

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Unser Direktkandidat

Lampros Savvidis
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Bertolt Brecht

Das Gedächtnis der Menschheit
für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
Ihre Vorstellungsgabe für kommende
Leiden ist fast noch geringer.

Hier ist das gesamte Gedicht!

Keine Bundeswehr im Inneren

Keine Bundeswehr im Inneren - Frank Springer

Der Bezirksvorstand DIE LINKE Steglitz-Zehlendorf

Weitere Infos zum Bezirksvorstand hier 

 

.......... Zum Antikriegstag 2011.............

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Zitat

»Jeder Mensch, der arbeitet, hat das Recht auf angemessene und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert.«

 

Artikel 23/3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948

http://www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/

Energie muß wieder öffentliches Eigentum werden!

Frank Spinger, Bärbel Holzheuer-Rothensteiner, Eberhard Speckmann, Franziska Brychcy, Hedda

Am 11. Februar um 0 Uhr begann die viermonatige Sammelfrist für das Energie-Volksbegehren.  Sammel-Auftakt in Steglitz-Zehlendorf war am Samstag den 16. Februar am Bierpinsel in der Schloßstraße in Steglitz. (Foto) 71 Unterschriften haben wir in gut eineinhalb Stunden bekommen - das war ziemlich klasse für den Anfang. Hier der Link zum selber sammeln.

Weitermachen !

Wir haben unser Ziel erreicht: 705 Unterschriften (= 7 Unterschriften pro Mitglied in Steg-Zehl).
Da es beim Energietisch aber insgesamt nicht so gut aussieht, schlagen wir vor, fleißig weiter zu sammeln und uns vielleicht 1.000 Unterschriften als nächstes Ziel zu nehmen.

Hier ein Interview von Klaus Lederer im ND.

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8. Mai Tag der Befreiung vom Faschismus

Zu weiteren Fotos auf Bild klicken.

Der Verein "Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e. V." veranstaltete an der "Säule der Gefangenen" in Berlin-Lichterfelde, dem Standort eines Sachsenhausener KZ-Außenlagers, Wismarer Str. 26 - 36, eine beeindruckende Gedenkveranstaltung aus Anlass des "Tages der Befreiung" am 8. Mai 1945. An der Feierstunde nahmen Opfer des Faschismus, zahlreiche Vertreter von Botschaften, Vertreter von Opferverbänden und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens  teil und legten Kränze und Blumen nieder. Auch die Parteien SPD, Piraten und DIE LINKE ehrten die Opfer und legten Blumengebinde nieder. Beeindruckende Reden hielten u.a. ein Vertreter der Botschaft der russischen Föderation, eine Schülerin vom OSZ und der stellvertretende Bezirksbürgermeister Michael Karnetzki. Umrahmt wurde die Feierstunde mit einem Kulturprogramm, das durch den sächsischen Bergsteigerchor und SchülerInnen des Beethoven Gymnasiums gestaltet wurde.

 

Großes Solifest in der Griechischen Gemeinde

Großes Solifest Griechische Gemeinde
Zur Fotogalerie auf das Bild klicken

Mehr als 200 Menschen waren am 23. März dem Aufruf der Hellenischen Gemeinde von Berlin gefolgt und haben am Großen Solidaritätsfest teilgenommen. Die Organisatoren dieser Veranstaltung waren die Aktivistinnen und Aktivisten um das Griechenland Solidaritäts Komitee, die schon seit Jahrzehnten an der Seite der Griechischen Bevölkerung kämpfen. Der Grund dieser Veranstaltung ist in den Repressionen zu sehen, die die Griechische Bevölkerung unter dem massiven Druck der EU Troika, bestehend aus IWF, EU Kommission, EZB, und damit hauptsächlich durch Deutschland zu erleiden hat. Der Auslöser der Veranstaltung war allerdings die Mittelstreichung für das Griechische Kulturzentrum in der Mittelstraße 33 am S-Bahnhof Rathaus Steglitz, die der Berliner Senat vorgesehen hat. Nur durch die Unterstützung des Berliner Senats kann dieses Kulturzentrum überhaupt bestehen. Welche kulturellen Möglichkeiten dieses Haus bietet, wurde den Gästen in einem sehr bunten und umfangreichen Programm dargeboten. Neben einer breitgefächerten  Speisekarte, die allerlei kulinarische Gaumenfreuden aus Griechenland präsentierte wurde auch ein Bühnenprogramm dargeboten. Es reichte von traditionellen Tänzen in landesüblichen Trachten über politisches Kabarett und Livemusik mit traditionellen Instrumenten bis hin zu neuzeitlicher Rapmusik. Selbstverständlich wurden auch politische Reden gehalten.

Lampros Savvidis, Direktkandidat der LINKEN Steglitz-Zehlendorf, erklärte sich mit der Umgangsweise, die die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen gegenüber der Griechischen Gemeinde an den Tag legt, höchst unzufrieden. Dilek Kolat (SPD) steuert mit ihrem Vorgehen in die entgegengesetzte Richtung zur Integration. Für viele junge Griechen, die wegen der Krise ihre Heimat verlassen mussten, dient das Griechische Kulturzentrum als ein erster Anlaufpunkt, um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Auch die Pflege der Kultur wird auf diesem Weg beschnitten. Wo hat man in Deutschland sonst die Möglichkeit fremdländische Kulturen kennen zu lernen, wenn nicht in den Kulturzentren der Imigranten.

Auch Gesine Lötzsch, ehemalige Vorsitzende der Partei DIE LINKE, erklärte sich solidarisch mit den Griechen. Sie wird sich dafür einsetzen, dass das Geld, welches den Griechen im zweiten Weltkrieg durch Deutschland entzogen wurde, wieder zurück gezahlt wird.

 

Solidarität, Ouzo und Hiphop

200 Menschen auf einem Fest für Griechenland in Berlin

Von Wladek Flakin - Hier ein Bericht in der jW

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Gespräch mit Kiriados Fotiadis Vorsitzender der Griechischen Gemeinde

»Nicht nur die jungen Leute empören sich darüber«

Gegen Rauchverbot verstoßen – Berliner Senat streicht Fördermittel für griechische Gemeinde. Ein Gespräch mit Kiriados Fotiadis

Interview: Gitta Düperthal

Kiriados Fotiadis ist Vorsitzender des Vereins »Hellenische Gemeinde zu Berlin« und des griechischen Kulturzentrums

Hier der Link des Interviews in der jW: http://www.jungewelt.de/2013/03-20/028.php

 

Protestkundgebung gegen die Einstellung der Fördermittel für das Griechische Kulturzentrum!

 

Nein zur europaweiten Kürzungspolitik!

Am 11. März 2013, um 12.00 Uhr fand vor der Senatsverwaltung f. Arbeit, Integration u. Frauen, Beauftragte f. Integration u. Migration, eine Protestkundgebung statt. Aufgerufen dazu hatten, AG Koalition des Widerstands - Solidaritätskomitee für Griechenland-
Hellenische Gemeinde zu Berlin e. V. - DIE LINKE Berlin Steglitz-Zehlendorf.


Die Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V. ist von massiven Existenzproblemen bedroht. Das
verantwortliche Ressort im Berliner Senat hat angekündigt, den bisherigen Zuschuss über den 1. April 2013 hinaus nicht mehr aufbringen zu wollen.

Bislang erfolgte die Unterstützung für die Hellenische Gemeinde über das Projekt "Selbsthilfe im Griechischen Kulturzentrum" durch den Berliner Senat, z.Zt. Senatorin Frau Dilek Kolat.
Das Projekt wurde 1990 initiert. Eine Vereinbarung sah eine jährliche Förderung durch den Berliner Senat bei gleichzeitiger Einsetzung von Eigenmitteln der griechischen Vereine vor. Das Griechische Kulturzentrum ist eine wichtige Anlaufstelle für die griechischen Bürger in Berlin. Sämtliche Aktivitäten der Hellenischen Gemeinde zu Berlin e.V. und die der weiteren 13 griechischen Vereine sind durch die Streichung der Fördermittel existentiell bedroht.

Das Griechische Kulturzentrum muss weiterhin ein interkultureller Begegnungsort bleiben!

Es lebe die internationale Solidarität! 

Hier ein Link zum Bericht der "Berliner Abendschau": http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.!etc!medialib!rbb!rbb!abendschau!abendschau_20130311_zwei.html 

Großes Griechenland Solidaritätsfest am 23. März ab 17 Uhr in den Räumen der Hellenischen Gemeinde, Mittelstraße 33, Berlin-Steglitz, U- und S-Bahnhof Rathaus Steglitz. 

 
Presserklärung 01.03.2013

Senat streicht Mittel für griechisches Kulturzentrum

Matti Nedoma, stellv. Vorsitzender erklärt:

„Während die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung die Menschen in Griechenland in die Massenarmut stürzt, streicht der Berliner Senat der hellenischen Gemeinde das Geld. Durch die sofortige Kürzung aller Finanzhilfen ist das griechische Kulturzentrum bereits ab dem 1. April 2013 arbeitsunfähig. Ausgerechnet in diesen Zeiten griechisches Bürgerengagement zu beschneiden, ist ein skandalöses Zeichen,“ erklärt der stellvertretende Vorsitzende von DIE LINKE Steglitz-Zehlendorf, Matti Nedoma, zur Beendigung der Förderung für das Projekt „Selbsthilfe im Griechenzentrum“ zum 1. April 2013.

„Nachdem der Berliner Senat das soziokulturelle Zentrum pro Jahr mit etwa 40.000 Euro Zuwendungen unterstützt hat, ist nun die weitere Tätigkeit von vierzehn griechischen Vereinen in Gefahr. Die laufenden Kosten für ihr Integrationszentrum können die Mitarbeiter nicht selbst tragen. Bisher haben sie auf ehrenamtlicher Basis ein wichtiges Kulturangebot für griechischsprachige Migrantinnen und Migranten bereitgestellt, die zum Teil seit Jahrzehnten in Deutschland leben. Das Zentrum versteht sich als „kulturelle Brücke“ zwischen Griechinnen und Griechen und der hiesigen Gesellschaft. In der letzten Zeit ist eine immense neue Aufgabe hinzugekommen: Die Betreuung der vielen jungen Menschen, die wegen der desaströsen wirtschaftlichen Situation aus Griechenland unter anderem nach Berlin kommen.

Ein weiterer Skandal sind die Umstände dieser Kürzungsentscheidung. So wurde den Betroffenen bis heute nicht schriftlich mitgeteilt, aus welchen Gründen die Finanzierung beendet wird. Ein Bescheid ist nie ergangen. Auf eine mündliche Erklärung der Zahlungsverweigerung folgte ein knappes Schreiben ohne Nennung der Rechtsgrundlage und Rechtsbehelfsbelehrung. Dieses Vorgehen ist in höchstem Maße intransparent und nicht hinnehmbar.“

DIE LINKE Steglitz-Zehlendorf fordert den Senat auf, seine beschämende Entscheidung zu revidieren und den Antrag der hellenischen Gemeinde auf Bezuschussung ihres Geschäftsbetriebs unverzüglich zu bewilligen.

 

Treitschkestraße umbenennen jetzt!

Am 10 November 2012 fand ein Aktionstag der Initiative „Treitschkestraße umbenennen jetzt!“ in Steglitz satt. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen und Parteien informierten die Passantinnen und Passanten, Anwohnerinnen und Anwohner, warben für eine Umbenennung der Straße. Heinrich von Treitschke hatte sich „verdient“ gemacht, den Antisemitismus im deutschen Bürgertum zu verankern. Die LINKE. Steglitz-Zehlendorf hatte Petra Pau eingeladen. Die Vizepräsidentin des Bundestages unterstütze das Aktionsbündnis vor Ort und forderte die Anwohnerinnen und Anwohner der Treitschkestraße auf, bei der Abstimmung zur Umbenennung „ein couragiertes Signal an alle Jüdinnen und Juden, die heute das Berliner Leben bereichern und trotzdem erneut antisemitischer Schmähungen ausgesetzt sind,“ zu setzen. 

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Wohin steuert Europa?

Die Wege aus der Krise

BVV Saal, Rathaus Wilmersdorf
BVV Saal, Rathaus Wilmersdorf

Wohin steuert Europa, war am 17.Oktober 2012 das Thema der gemeinsamen Veranstaltung der Bezirksverbände Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinickendorf, Spandau und Steglitz-Zehlendorf. Als Referent wurde Axel Troost (Finanzpolitischer Sprecher, Parlamentarischer Geschäftsführer, Stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE) eingeladen. In dem gut besuchten BVV-Saal im Rathaus Wilmersdorf warf er einen Blick auf die Ursachen der Eurokrise, berichtete über die falsche Rettungspolitik der europäischen Regierungen und stellte das Konzept unserer Bundestagsfraktion vor, durch das es möglich ist aus der Dauerkrise zu kommen. Nach seinem Vortrag, nahm sich Axel Troost noch geduldig die Zeit, den vielfältigen Fragen der Gäste zu zuhören und diese im Anschluss auch zu beantworten.

Nach den Ausführungen des Referenten gibt es drei hauptsächliche Ursachen der Eurokrise, wobei jede Ursache für sich zu betrachten ist. Als ersten Punkt führt er die hohen Kosten der Finanzkrise an, die aus Immobilienblase, Bankenrettung und Konjunkturprogrammen resultieren. Zweitens ist die europäische Währungsunion eine Fehlkonstruktion. Durch unkoordinierte Wirtschafts- und Fiskalpolitik kam es in der Vergangenheit zu massiven Verwerfungen. Als letzten Punkt nannte er die „hausgemachten Probleme“ der EU Mitgliedsstaaten. Korruption, Steuerhinterziehungen und manipulierte Haushaltszahlen führen zwangsläufig zu Staatsfinanzierungskrisen.

Wie soll man Staaten, die in einer Finanzierungskrise sind, helfen? Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass die herrschende Politik leider keinen Erfolg hatte. Milliardenschwere Kredite bei gleichzeitiger Sanktionierung der einfachen Bevölkerung durch Rentenkürzungen, Lohnkürzungen, Anhebung der Mehrwertsteuersätze etc. lässt das Bruttoinlandsprodukt weiter fallen, während die Staatsverschuldung weiter beschleunigt ansteigt.

DIE LINKE zeigt Alternativen und fordert ein sechs Punkteprogramm zur Beendigung der Krise.

  •          Sofortiges Ende der diktierten Sparprogramme und der undemokratischen Einflussnahme in andere Länder
  •          Finanzierung der öffentlichen Haushalte von den Finanzmärkten abkoppeln
  •          Schuldenschnitt für überschuldete Staaten und europäische Vermögensabgabe zu Schuldenabbau
  •          Bankensektor streng regulieren und unter öffentliche Kontrolle stellen
  •          Beseitigung der Außenhandelsungleichgewichte
  •           Profiteure der Krise zur Kasse (Finanztransaktionssteuer,  Bankenabgabe  etc.)

Alle Punkte werden ausführlich in der Präsentation von Axel Troost erklärt und sind hier einsehbar

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UmFAIRteilen Demo

Der Auftakt der UmFAIRteilenkampagne war ein voller Erfolg. Über 40.000 Menschen haben sich mit sehr bunten Aktionen an dem bundesweiten UmFAIRteilentag beteiligt. Allein in Berlin waren 5.000 Demonstrantinnen und Demonstranten unterwegs. Dem Bündnis, das aus Initiativen, Verbänden und Organisationen besteht, haben sich verschiedene Parteien angeschlossen. Es waren SPD, Grüne, Piraten und DIE PARTEI im Demonstrationszug dabei. Den größten und lautstärksten Block bildete allerdings Die LINKE.

Das ist kein Wunder, denn Die LINKE fordert schon seit Jahren einen Vermögensausgleich in der Gesellschaft.

So sehr man sich darüber gefreut hat, dass SPD und Grüne mit dabei waren, so sehr wurden aber auch auf die Gesetze der rot-grünen Regierungszeit hingewiesen, die die soziale Schieflage in unserem Land erst bewirkt haben. „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“

Unser Bezirksverband war mit dem Transparent, das schon bei der Mobilisierung vor dem Boulevard Berlin zum Einsatz kam, unterwegs. Das selbstgemalte Plakat hatte eine sehr positive Resonanz bei der Presse. Wir sind bei vielen Onlinezeitungen das Titelbild zur Demo gewesen. Die positive Stimmung wird die Kampagne beflügeln und die kämpferische Forderung nach einer Vermögenssteuer wird nun in vielen weiteren Aktionen bis zur Bundestagswahl im September 2013 fortgesetzt. 

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Mobilisierung für UmFAIRteilen

Umverteilen Banner

Am 22. September hat der Bezirksverband Steglitz-Zehlendorf eine Mobilisierungsaktion für die UmFAIRteilen Demo, die am 29. September stattfindet, durchgeführt.

Mit dem Motto „Pfandflaschen als Zusatzrente ?!“ haben wir uns einen ganz besonderen Platz für unsere Kundgebung ausgesucht. Direkt vor dem großen Eingangsportal des Boulevard Berlin, dem neuen Nobel- und Luxuskaufhaus an der Schloßstraße Steglitz, haben wir unser kleines Protestcamp mit einem Hauch von  occupy  aufgeschlagen. Ein abgestellter Bauzaun war uns sehr behilflich unsere Plakate gut sichtbar zu platzieren.

Der DJ des Boulevard Berlin, dem wir an dieser Stelle ganz herzlich danken, hat unsere Veranstaltung mit schöner Chillout Musik untermalt.

Da Samstag der Hauptumsatztag für den Einzelhandel ist, hatten wir auch eine sehr hohe Publikumsfrequentierung. Hier konnten wir die ganze Bandbreite an Reaktionen erleben. Von spontanen Bekundungen an der Demo teilzunehmen bis hin zu „ ich finde es sehr aufdringlich“ war alles dabei. Letzteres bestärkte uns in unserem Glauben, den absolut richtigen Platz für unsere Aktion gewählt zu haben.

Franziska Brychcy (stellv. Vorsitzende Steglitz-Zehlendorf) hat mit dem Megaphon, in einem zweistündigen Redemarathon, unsere Ziele verkündet. Alle Anderen haben fleißig Flyer verteilt und Bürgergespräche geführt. Unsere Pfandflaschen, die wir mit UmFAIRteilen Aufklebern versehen haben, lösten bei vielen Passanten schmunzeln aus.

Wir finden es klasse, dass wir gleichzeitig mit anderen Bezirksverbänden auf der Straße standen. Das zeigt, dass die Linke es schaffen kann berlinweit Gesicht zu zeigen.

Uns hat die Mobilisierungsaktion großen Spaß gemacht und wir freuen uns darauf, dass wir uns  alle gemeinsam am 29. September um 11:30 Uhr auf dem Potsdamer Platz zur Demo sehen.

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Rechtsextremismus in der BRD

Vortrag und Diskussion mit Wolfgang Nešković, MdB, Bundesrichter a. D.

Rechtsextremismus in der BRD
v.l.n.r Wolfgang Nešković, MdB, Bundesrichter a. D., Andreas Kerkemeyer, Linke.SDS

Am 13.Juni 2012 hat die FU Hochschulgruppe des Studierendenverbandes LINKE.SDS eine Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus in der BRD durchgeführt.

Als Referent wurde Wolfgang Nešković von der Bundestagsfraktion Die Linke. in die Philologische Fakultät der Freien Universität  eingeladen. Im Bundestag übt der Justitiar verschiedene Aufgaben aus. Dazu gehören die Arbeit in der Fraktion und die Mitarbeit in verschiedenen Gremien und Ausschüssen.

Zu dieser Veranstaltung sind viele Mitglieder unseres Bezirksverbandes gegangen, die damit zur Konkurrenzveranstaltung, der Fußball Europameisterschaft, eine ganz klare Priorität gesetzt haben. Danke!  Hier weiter lesen

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Demonstration in Zehlendorf - Kernkraftgegner fordern Stilllegung des Berliner Atomreaktors

Presseerklärung Anti-Atom-Bündnis

Presseerklärung DIE LINKE Steglitz-Zehlendorf 

Forschungsreaktor vom Betreiber, dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) am Mittwoch, den 28. 03. 2012 wieder in Betrieb genommen worden.

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Gegen den Weiterbetrieb des Forschungsreaktors in Berlin-Wannsee haben am Sonnabend Atomkraft-Gegner in Potsdam und in Berlin Zehlendorf demonstriert. Sie forderten, die seit Herbst 2010 abgeschaltete Anlage nicht wieder anzufahren und endgültig stillzulegen.

Mit Fahnen, Tonnen und Schildern demonstrierten die Mitglieder eines Anti-Atom-Bündnisses und auch DIE LINKE Steglitz-Zehlendorf an der Grenze der Evakuierungssperrzone, die im Falle einer Kernschmelze gelten würde. Von deren Folgen, einer radioaktiven Verstrahlung, wären einige hunderttausend Menschen in ganz Potsdam und im südlichen Berliner Stadtgebiet betroffen.

Hier weitere Infos aus Presse und Funk

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Atomreaktor bedroht Berlin und Brandenburg

Wir fordern die sofortige Stilllegung sowie der Abriss des Berliner Atomreaktors am Wannsee !

Atomreaktor bedroht Berlin und Brandenburg

Das Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam führt am 03. März 2012 zwei Kundgebungen um 11.00 Uhr vor dem Rathaus Babelsberg und auf dem Mexikoplatz durch.

Die Bundesregierung hat im letzten Jahr den sogenannten Stresstest für den alten Atomreaktor in Berlin-Wannsee durchführen lassen. Nach Vorlagen des Reaktor-Betreibers, dem Helmholtz Zentrum Berlin (HZB), wurde dieser Test vom TÜV Rheinland mit Hilfe eines Fragenkatalogs durchgeführt. Die ergebnisoffene Prüfung durch das Abgeordnetenhaus Berlin ist noch nicht abgeschlossen. Der Senat sagt aber schon jetzt, aufgrund des TÜV-Gutachtens sei der Reaktor sicher. Der TÜV wiederum stützt sich auf die nur schriftlich vorgelegten Angaben des Betreibers HZB. Kein TÜV-Gutachter war deswegen vor Ort, der Reaktor war bei der externen Prüfung außer Betrieb. Wie konnte da eine umfassende technische Prüfung vorgenommen werden? Brisante Fragen wurden nicht gestellt oder vertagt. Der Fragenkatalog hätte aber folgende Tatsachen erfassen müssen: Hier weiter lesen!

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Gedenken an die Opfer rechter Gewalt

Im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt hat am Donnerstag eine Gedenkfeier für Opfer rechter Gewalt stattgefunden. Rund 1.200 Gäste nahmen teil, darunter waren auch Angehörige mehrerer Opfer der Terrorgruppe NSU, Abgeordnete des türkischen Parlaments sowie Vertreter von Initiativen gegen rassistische Gewalt. Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags, war anwesend. Sie erinnerte daran, dass seit 1990 in Deutschland mehr als 150 Menschen von Rechtsextremisten getötet worden sind. Der Gedenkstunde müsste politische Konsequenzen haben, fordert sie: "So lange Rassismus verharmlost und Antifaschismus verdächtigt wird, bleibt alles Gedenken folgenlos." Im Anschluss an die Feier wurde um 12 Uhr in ganz Deutschland mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht.

 

Wahlen in Griechenland

Nach den Wahlen in Griechenland hat uns Sofia Anastasiadou eine Mail geschickt. Sofia hat im Mai 2012 in unserer Geschäftsstelle einen Vortrag über die Lage in ihren Land gehalten. Wir wünschen Sofia Kraft und Ausdauer in ihrem Kampf und versichern ihr und dem griechischen Volk unsere Solidarität! (Ein Bericht über die Veranstaltung steht in unserer Bezirkszeitung)

 

Liebe Freunde, "Die Linke",

einmal mehr muss Griechenland ein Protektorat und Versuchskaninchen sein ( bleiben)

Die Macht bleibt weiterhin bei unseren ausländischen  "Freunden mit führenden Rolle heute den Deutschen "Freunden".


Die griechische Machtelite wird sich weiterhin blind bedienen

und ihre Waehler...in Knechtschaft halten!

Und wir???
werden weiter kaempfen wie wir es seit  ca 200 Jahren tun für
Unabhaengigkeit und für einen Staat der der arbeitenden Bevoelkerung dient.

Für eine demokratische-sozialistische Gesellschaft

und nicht nur für Griechnlad sondern für Europa und warum nicht
für die ganze Welt!

In Liebe und echter Freundschaft

Sofia Anastasiadou


 

DIE LINKE Steglitz-Zehlendorf ist solidarisch mit dem griechischen Volk

Veranstaltung zum Jahresabschluß mit griechischen Freunden

Am Dienstag, dem 13. Dezember haben wir unsere letzte Mitgliederversammlung in 2011 durchgeführt. Thema war: "Ursachen und Auswirkungen der Krise in Griechenland". Die Fragen wie "Was geschieht wirklich in Griechenland ?" und "Ist Griechenland wirklich pleite". haben wir mit Griechen diskutiert. Wir hatten Vertreter der Griechischen Gemeinde zu Berlin eingeladen und wollten wissen, was die Griechen, die bei uns und mit uns leben, über die Krise denken.
Am Anfang haben wir einen kurzen Film über die Ursachen der Finanzkrise, die Griechenland besonders hart trifft, gezeigt. Den Film kann man hier ansehen.

Dr. Antonios Koursovitis (Wirtschaftswissenschaftler an der TU Berlin) hat sehr fundiert die ökonomischen und politischen Ursachen dargelegt. Weitere Gäste von der Griechischen Gemeinde zu Berlin e.V. haben sich mit treffenden Argumenten  in die Diskussion eingebracht.  Jens-Peter Haack hat mit einem Kurzreferat den Standpunkt der LINKEN dargestellt. Gemeinsam haben wir uns mit Fakten, mit Lügen und Vorurteilen der Medien und der Bundesregierung auseinandergesetzt. 

Lampros Savvidis, stellvertretender Vorsitzender der Hellenischen Gemeinde zu Berlin und
Eberhard Speckmann haben die Veranstaltung gemeinsam moderiert.

 

Nach anderthalb Stunde strukturierter Diskussion haben wir in lockerer Runde die intensiven Gespräche fortgesetzt und danach bei griechischem Wein und Pizza ein erfolgreiches politisches Jahr ausklingen lassen.  

 

Wahlnachlese der Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und der BVV

Einschätzung der Wahlen in Steglitz-Zehlendorf -

Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen liegen hinter uns. Wir haben unser Wahlziel in Steglitz-Zehlendorf klar verfehlt. Wir sind auch in den kommenden fünf Jahren nicht in der Bezirksverordnetenversammlung vertreten. Das ist schade, aber kein Grund, lange Trübsal zu blasen. Gegen den Landes- und Bundestrend ist es uns gelungen, unser Ergebnis zu halten und Stimmen hinzuzugewinnen. Wir sind in der Pflicht, den knapp 4000 Wählerinnen und Wählern, die uns in der Bezirksverordnetenversammlung sehen wollten, eine Stimme zu geben.

In der Auswertung des Wahlergebnisses gibt es berlinweit Debatten. Abzusehen ist bereits jetzt, dass hierbei verschiedene Schlussfolgerungen und Konsequenzen gezogen werden. Erkennbar ist, dass sämtliche Westbezirksverbände ihre Ergebnisse gehalten bzw. gesteigert haben, während der gesamte Ostteil der Stadt abgeschmiert ist.

Wenn der bereits verkündete Anspruch, "knackige Oppositionsarbeit" im Abgeordnetenhaus zu leisten, mit Leben erfüllt werden soll, braucht es eine Profilschärfung in der Landespartei und ein plurales Stimmungsbild, das alle Bezirksverbände berücksichtigt. Es ist an der Zeit, eine belastbare und vertrauensvolle Vernetzung zwischen den Westbezirken herzustellen. Steglitz-Zehlendorf wird Initiativen unterstützen, um mit anderen Bezirksverbänden, ins Gespräch zu kommen. Entwickeln wir gemeinsam ein Leitbild, wie linke Politik auch für den Westteil der Stadt erlebbar werden kann.

Es ist uns nicht gelungen, in die Bezirksverordnetenversammlung mit Mandaten einzuziehen. Das sollte uns nicht davon abhalten, in der Bezirkspolitik aktiv zu sein. Während des Wahlkampfes haben wir vereinzelt neue Kontakte zu SPD, GRÜNEN und PIRATEN geknüpft. Diese Gesprächsfäden müssen erhalten werden. Wenn wir durch unsere Kontakte präsent bleiben, können wir versuchen, unsere Inhalte aus dem Wahlprogramm irgendwie zu setzen. Im Übrigen wäre es ein wichtiges Anliegen, die GRÜNEN, die ja weiter mit der CDU regieren werden, an ihre eigenen Wahlversprechen aus ihrem Bezirkswahlprogramm (Bürgerhaushalt, Sozialarbeit, etc.) zu erinnern und vor uns herzutreiben

Im vorparlamentarischen Raum liegt eine unserer Stärken. Wir sind bereits in vielen Bürgerinitiativen aktiv und präsent. Das gilt es zu stärken. Besonders im Bereich de sozialen Institutionen und Jugendarbeit haben wir noch Reserven. Machen wir uns bekannter. Schreiben wir geeignete Multiplikatoren an und stellen uns vor. Erfragen wir, wo die Leute vor Ort Unterstützung und Hilfe brauchen und bieten wir uns an, sie nach Möglichkeiten zu unterstützen.

Wir sind ein kleiner Bezirksverband. Wir haben wenig Mitglieder und noch weniger aktive Genossinnen und Genossen. Mitgliederentwicklung und das Gewinnen neuer Mitglieder ist in der Regel viel leichter gesagt als getan. Reden wir miteinander und finden heraus, wie sich unsere Mitglieder selbst einbringen wollen. Motivieren wir alle jene, die im Wahlkampf sehr aktiv waren, sich weiter zu engagieren und dabei mitzuhelfen, dass wir als Partei im Bezirk mehr Gewicht bekommen.
Beschluss des Bezirksvorstands 27.9.2011


Es geht weiter!
Unser Ziel in die BVV einzuziehen haben wir nicht erreicht. Trotz der Niederlage geht unser Kampf für soziale Gerechtigkeit und Demokratie, für die Rekommunalisierung von Strom, Wasser und Gas weiter. Wir kämpfen für bessere Schulen, gegen Privatisierung, die Zerschlagung des S-Bahn-Netzes und gegen Verdrängung aus den Kiezen. Wir unterstützen weiterhin Bürgerinitiativen und soziale Bewegungen.

Positiv ist, dass die rassistischen Parteien „Freiheit“ und „Pro Deutschland“, sowie die faschistische NPD nicht ins Rathaus einziehen. Das ist ein gemeinsamer Erfolg aller Demokraten und Antifaschisten.

 

von Hans Schoenefeldt

von Hasko Hüning

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Wahltour auf dem Hermann-Ehlers-Platz

Hier einige Fotos unserer erfolgreichen Wahlauftaktveranstaltung am Freitag den 26. August 2011 auf dem Hermann-Ehlers-Platz in Steglitz.

Aus dem Wahlprogramm DIE LINKE Steglitz-Zehlendorf

Stilllegung des Berliner Experimentierreaktors BER II in Wannsee

Spätestens durch die Reaktorkatastrophe in Japan ist bewiesen, dass die Atomtechnologie selbst in hochtechnisierten Ländern nicht beherrschbar ist. Eine mögliche Kernschmelze bedroht auch Berlin und Potsdam. Der fast 40 jahre alte Schwimmbadreaktor in Berlin Wannsee befindet sich ungeschützt in einer alten Werkhalle, deren Dach nur Schneelasten standhält. Ein den Sicherheitsvorschriften entsprechendes Containment, wie es der Münchener Forschungsreaktor aufweist, fehlt. Da sich der Reaktor mitten in einem Wohngebiet befindet, können auch kurzlebige radioaktive Partikel ihre gesundheitsgefährdende Wirkung entfalten. Zudem hat sich der Betreiber obere Werte der Strahlenexposition der Bevölkerung genehmigen lassen, die teilweise höher als bei deutschen Kernkraftwerken liegen. Über den Abluftkamin wird unter anderem das besonders gefährliche Tritium - radioaktiver Wasserstoff - in weit größeren Mengen freigesetzt als von den meisten deutschen Atomkraftwerken. Von den drei noch verbliebenen Forschungsreaktoren ist der BER II der Reaktor, der am unzureichendsten geschützt ist, schon im Normalbetrieb die Gesundheit der Mitarbeiter und Anwohner am meisten gefährdet und von allen Forschungsreaktoren einschließlich der schon stillgelegten mit bisher 66 meldepflichtigen Ereignissen, davon 10 meldepflichtige Störfälle, Spitzenreiter ist. Die Leistung des BER II mit 10 Megawatt beträgt ein sechsundvierzigstel der Leistung des Blocks 1 des Havarie-Reaktors des AKW Fukushima-Daiichi mit einer elektrischen Leistung von 460 Megawatt.

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Pro Deutschland stoppen

 

Es kommt was von rechts –
aus der (politischen) Mitte der Gesellschaft

Die Wochenzeitung »Die Zeit« titelte kurz nach der Veröffentlichung des Buches von Thilo Sarrazin »Deutschland schafft sich ab« ihren Kommentar »Kommt was von rechts?«. Dabei bezog sich das Blatt auf mögliche Kräfteverschiebungen im bürgerlichen Lager und sah in Sarrazins Text die diskursive Verdichtung eines latenten Rechtspopulismus.

 

Die anschließende politische Debatte brachte durch eine Vermengung verschiedenster Aspekte und Phänomene einen »diskursiven Dammbruch« (von Lucke) zustande, durch den latentes Potenzial an gesellschaftlichen Ressentiments unter dem Stichwort >Integrationsunwilligkeit< gegen solche Bevölkerungsgruppen freigesetzt wurde, die Sarrazin als parasitäre Belastung des sozialstaatlichen Transfersystems ausgemacht hatte.

Anstatt andere gesellschaftliche Gruppen in ihrer Unterschiedlichkeit und Ungleichheit zu akzeptieren, wird das Ressentiment gegen andere/ fremde und zumeist schwächere Mitbürger/innen zur verbreiteten Handlungsorientierung. »Jede Ausgrenzung von Gruppen, wie Sündenbock-Schemata überhaupt, basiert im Kern auf einer rechtsextremen Einstellung, da sie die Ungleichwertigkeit von Menschen im Alltag legitimiert und verfestigt. Die Legitimation von rechtsextremer Einstellung wird immer dann erfahren, wenn die Ungleichheit in der Gesellschaft in der öffentlichen Inszenierung zur Erfahrung der Ungleichwertigkeit wird…..« (Friedrich Ebert Stiftung 2006).

 

„Pro Deutschland“ widmet sich in ebensolcher Art und Weise gesellschaftlichen Fragen und bietet einfache Lösungsmuster an. Wer die Startseite des Landesverbandes besucht, wird gleich mit reißerischer Aufmachung und einem „Nein zur Islamisierung“ begrüßt. Sowohl die allseits bekannte rechte FPÖ als auch die Partei „Vlaams Belang“ (nomen est omen) werben auf der Homepage. Im Wahlprogramm finden sich einschlägige Formulierungen (Hauptstadt der Angst, sinnlose Gewalt von Migranten in der U-Bahn, Rückbesinnung auf kulturelle Werte, Stärkung der Hochkultur (!) und des preußischen Erbes, Grundgesetz statt Scharia, gefordert wird ein hartes Durchgreifen der Justiz bis hin zu selbstbewusstem Auftreten der Polizei, was damit wohl gemeint sein könnte????). Solche Formulierungen sind hinlänglich bekannt aus allen Facetten erzkonservativ bis rechten Gedankenguts – nunmehr hoffähig gemacht durch Leute wie Sarrazin und all jenen, die sich bemühen, stets darauf hinzuweisen, er habe doch lediglich den Finger in offene Wunden gelegt und sich an der ein oder anderen Stelle ein wenig im Ton vergriffen. Ansonsten solle man ihm womöglich noch dankbar sein, dass er diesen Diskurs eröffnet habe.

An dem Erstarken von Parteien wie „Pro Deutschland“ wird deutlich, wie gefährlich ein solches Herangehen und eine solche Verharmlosung ist.

Das Grundgesetz sagt in Artikel § Satz 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden“. Bei der Beschäftigung mit den politischen Inhalten von „Pro Deutschland“ stellt sich schon die Frage, inwiefern diese Partei sich noch auf dem Boden des Grundgesetzes befindet.

 

Die Partei Die LINKE steht für integrative Politik und gegen Ausgrenzung! Wir stehen für die Rechtsgleichheit aller BürgerInnen unabhängig von ihrer kulturellen, ethnischen und religiösen Zugehörigkeit.

 

Wir sagen: Wehret den Anfängen! NEIN zu „Pro Deutschland“!

Der Bezirksvorstand Die LINKE Steglitz-Zehlendorf arbeitet im Bündnis "Bunt und respektvoll" mit und unterstützt den Aufruf des Bündnisses.

Siehe auch unsere Presseerklärung:  http://www.dielinke-steglitz-zehlendorf.de/politik/presseerklaerungen/ 

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Großer Erfolg für die Demokratie!

Das Wasser gehört uns und nicht den Konzernen.

DIE LINKE. Steglitz-Zehlendorf gratuliert zum erfolgreichen Volksentscheid und fordert Senat und Abgeordnetenhaus auf, das Volksbegehren als Gesetz zu beschließen.

 

 

DIE LINKE. Steglitz-Zehlendorf gratuliert dem Berliner Wassertisch als Initiator zum erfolgreichen Volksentscheid, zur Offenlegung der Geheimverträge bei den teilprivatisierten Berliner Wasserbetrieben. Dieser sensationelle politische Erfolg wurde nicht mit Geld erkauft, sondern durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Unterstützerinnen und Unterstützer ermöglicht. Die große Beteiligung der Berlinnerinnen und Berliner ist ein wichtiges Signal gegen die Privatisierung von öffentlicher Daseinsvorsorge.

Jetzt ist die Politik in der Stadt am Zug, um diesem Erfolg Rechnung zu tragen, wir fordern den Berliner Senat sowie die Abgeordnetenhausfraktionen von SPD und DIE LINKE auf, umgehend den Volksentscheid als Gesetzentwurf in das Abgeordnetenhaus einzubringen und dort zu beschließen. Auf diese Weise würde dem politischen Willen eines Großteils der Berliner Bevölkerung entsprochen.

 

Entscheidung gegen Geheimverträge und Privatisierung

Erklärung des Geschäftsführenden Parteivorstandes zum erfolgreichen Volksentscheid in Berlin. Siehe folgenden Link:

die-linke.de/nc/die_linke/nachrichten/detail/artikel/entscheidung-gegen-geheimvertraege-und-privatisierung-1/

Gesetz für die vollständige Offenlegung von Geheimverträgen zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe

§ 1 Offenlegungspflicht

1. Alle Verträge, Beschlüsse und Nebenabreden, die im Zusammenhang mit der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe stehen und zwischen dem Land Berlin und den privaten Anteilseig nern geschlossen worden sind, sind gemäß § 2 dieses Gesetzes vorbehaltlos offen zu legen. Satz 1 wie die folgenden Rechtsvorschriften gelten auch für zukünftige Verträge, Beschlüsse und Nebenabreden.

2. Von der Offenlegung ausgenommen sind personenspezifi sche Daten natürlicher Personen.
3. Das Vorliegen des Ausnahmevorbehalts des Absatzes 2 wird vom Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit festgestellt. Er ist berechtigt, die entsprechenden Daten zu schwärzen.

§ 2 Bekanntmachungen

Die öffentliche Bekanntmachung erfolgt unmittelbar nach Abschluss der Verträge, Beschlüsse und Nebenabreden im Amtsblatt für Berlin. Zusätzlich sind die Dokumente des Satzes 1 auf dem Eingangsportal des Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Satz 1 und 2 gelten für bereits abgeschlossene Verträge, Beschlüsse und Nebenabreden entsprechend.

§ 3 Zustimmungs- und Prüfungspflicht

Alle Verträge, Beschlüsse und Nebenabreden gemäß § 1 dieses Gesetzes sowie Änderungen bere its bestehender Verträge, die den Haushalt Berlins auch hinsichtlich möglicher zukünftiger Folgen im weitestgehenden Sinne berühren könnten, bedürfen der Zustimmung des Abgeordnetenhauses von Berlin. Bestehende Verträge, Beschlüsse und Nebenabreden bedürfen einer eingehenden, öffentlichen Prüfung und öffentlichen Aussprache durch das Abgeordnetenhaus unter Hinzuziehung von unabhängigen Sachverständigen. Für die Prüfung der Verträge ist dem Abgeordnetenhaus eine Frist von mindestens sechs Monaten einzuräumen.

§ 4 Unwirksamkeit

Verträge, Beschlüsse und Nebenabreden, die nicht im Sinne dieses Gesetzes abgeschlossen und offen gelegt wurden, sind unwirksam. Bestehende Verträge sind unwirksam, wenn sie innerhalb von einem Jahr nach Inkrafttreten dieses Gesetzes nicht offen gelegt werden.

§ 5 Inkrafttreten

Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungs blatt für Berlin in Kraft.

  

 

Protest gegen Bundeswehr an Schulen in Steglitz-Zehlendorf

Fotos: Edith Pfeiffer, Montage: E.Speckmann

Bundeswehr raus aus den Schulen !

Die Neutralität der Schulbildung wird verletzt«, kritisierte Erik Schneider von der unabhängigen Schülergruppe »Klassenkampf Süd-West«  den Besuch eines ehemaligen Marineoffiziers am Berliner Schadow-Gymnasium. Der Auftritt fand im Rahmen eines Berufsorientierungstages statt. Dagegen protestierten am 26. März 2010, vor der Schule etwa 100 Mitglieder von Friedensgruppen, Parteien und Gewerkschaften.

 Die IG Metall stellte für die Aktion einen Lautsprecherwagen zur Verfügung und solidarisierte sich mit den Jugendlichen. Die Gewerkschaft habe zwar viele Mitglieder in Rüstungsbetrieben, von denen kämen aber viele Vorschläge zur Rüstungskonversion und Friedensarbeit, so ein IG-Metaller. Die Gewekschaft biete auch eine Beratung für Kriegsdienstverweigerer.

 In der Kritik stand neben dem Militär und der Schulleitung die Bezirksvertretung Steglitz-Zehlendorf. Diese hatte Mitte Januar einen Antrag der CDU angenommen, in dem die Schulen aufgefordert wurden, regelmäßig Vertreter der Bundeswehr in die Klassenzimmer zu holen.

Der Bezirksvorstand DIE LINKE Steglitz-Zehlendorf hat am 27. Januar dazu eine Presseerklärung mit folgendem Wortlaut abgegeben:

Die BVV Steglitz-Zehlendorf hat am 20.01.2010 mit den Stimmen der CDU und der Grünen beschlossen: „Das Bezirksamt wird ersucht, den bezirklichen Schulen zu empfehlen, Informationsveranstaltungen der Bundeswehr mit Jugendoffizieren regelmäßig anzubieten.“ Die Bundeswehr stelle eine Berufsperspektive dar. Über ihre Rolle in der Außen- und Sicherheitspolitik solle informiert werden.

Die Partei DieLinke Steglitz-Zehlendorf wendet sich ganz entschieden gegen dieses Ansinnen. Bereits am 22.5.2009 hat die Bundestagsfraktion DieLinke die Bundesregierung aufgefordert, Informationsveranstaltungen von Jugendoffizieren der Bundeswehr an Schulen nur dann zu genehmigen, wenn auch die Teilnahme anderer gesellschaftlicher Verbände und Initiativen gewährleistet ist. Die Linke fordert zudem, dass die Einbindung der Bundeswehr in die Aus- und Fortbildung von Lehrern und Referendaren beendet wird, die Bundeswehr keine Lehr- und Unterrichtsmaterialien für zivile Schulen erstellt und dass die ergänzende politische Bildung an Schulen ausschließlich durch ziviles Personal unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geleistet wird.

Für uns ist nicht nachzuvollziehen, dass ausgerechnet die Partei Die Grünen, die vor 30 Jahren aus der Friedensbewegung entstanden ist, in Zählgemeinschaft mit der CDU in unserem Bezirk einem solchen Antrag zum Erfolg verhilft.

 

 

 
www.die-linke-berlin.de
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