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Wohnen

Wohnen ist ein Menschenrecht! Für alle! Für Student:innen und junge Familien ebenso wie für alleinstehende Senior:innen, für Menschen mit und ohne Fluchthintergrund (Integration).

Steigende Mieten, zu teure Neubauwohnungen, Verdrängung – auch in Steglitz-Zehlendorf wird preiswerter Wohnraum immer knapper. Das war nicht immer so. Mit seinen Mietshausquartieren, den Villenvierteln sowie den Siedlungen der Weimarer Republik und der Nachkriegszeit verfügten Steglitz und Zehlendorf lange Zeit über ein vielfältiges Wohnungsangebot für alle Bevölkerungsschichten. Erst die (Neo-)Liberalisierung des Wohnungsmarktes führte in der jüngsten Vergangenheit zu immer höheren Mietbelastungen und zu sozialer Entmischung.

Doch bezahlbares und sicheres Wohnen darf keine Frage des Einkommens sein. Denn eine Wohnung ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie ist immer auch soziale Heimat und Zuhause, Ort einer geschützten Privatsphäre und nachbarschaftlicher Kontakte.

Instrumente wie der Milieuschutz sind ein guter Anfang, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern und Wohnungslosigkeit zu verhindern. Sie reichen aber nicht aus.

Die börsennotierten Finanzunternehmen Deutsche Wohnen und Vonovia besitzen heute inzwischen über 11.000 Wohnungen im Bezirk. DIE LINKE. ist der Meinung, dass Wohnungen nicht als Ware behandelt werden dürfen und deshalb nicht in die Hände von renditeorientierten Finanzunternehmen gehören. Im Gegensatz zu verantwortungsbewussten Vermieter:innen reduzieren sie die Instandhaltung auf ein Minimum und sind vor allem am maximalen Gewinn orientiert – auf Kosten der Mieter:innen! Deswegen unterstützt DIE LINKE. das Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co. Enteignen“.

Darüber hinaus hat der Bezirk die Möglichkeit, von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. In Steglitz-Zehlendorf wurden zwischen 2015 und 2019 über 3.700 Wohnungen von Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt. Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes braucht es ein Umwandlungsverbot, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern und Verdrängung zu stoppen!