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Schulreinigung

Seit der Übergabe der Schulreinigung an private Anbieter hagelt es Beschwerden über die Qualität der dort geleisteten Arbeit. Tatsächlich ist die Sauberkeit an den Schulen oft miserabel. Das liegt an der Struktur der Verträge, bei denen oft schlecht bezahlte Reinigungskräfte auf unrealistische Arbeitspläne treffen, die keinen direkten Zugriff der Schulen zulassen. Was vorher schon nicht klappte, gelingt unter den besonderen hygienischen Anforderungen der Corona-Pandemie erst recht nicht.

Ein Einwohner:innenantrag der Bürger:inneninitiative „Schule in Not“, der im Juni ohne Gegenstimmen in der BVV verabschiedet wurde, fordert eine Rekommunalisierung der Schulreinigung, also eine Beschäftigung der Reinigungskräfte durch den Bezirk und die Anbindung an die jeweilige Schule. Dadurch wird eine bessere Einbindung der Reinigungskräfte in den Schulprozess gewährleistet. Eine Vergütung nach Tarif garantiert zudem eine bessere Bezahlung. Der Bezirk steht jetzt in der Pflicht, aktiv zu werden und den Beschluss umzusetzen.

Wir fordern die Rekommunalisierung des Schulreinigungsdienstes in Steglitz-Zehlendorf an allen staatlichen Schulen! Außerdem fordern wir gute Arbeitsbedingungen für alle - das schließt auch Sekretär:innen, Hausmeister:innen, Angestellte in der Mensa und alle anderen mit ein.