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Pflege

Die Corona-Pandemie hat schonungslos offenbart, was DIE LINKE. stetig kritisiert: Jahrzehntelange neoliberale Eingriffe haben das Gesundheitswesen auf Profitinteressen von Investor:innen und Konzernen ausgerichtet. Mit Sorge beobachten wir die Zunahme kommerzieller Pflegeheime in Steglitz-Zehlendorf. Für uns steht fest: Bei den Themen Gesundheit und Pflege müssen die Menschen und nicht die Profite im Mittelpunkt stehen.

Fast 80 % der Berliner:innen mit Pflegebedarf leben zu Hause. Überwiegend werden sie von Angehörigen versorgt. Der politische Fokus muss dieser Realität angepasst werden. Unterstützungsangebote sind ebenfalls meist privat und deswegen schwer zu steuern. Pflegestützpunkte müssen ausreichend Ressourcen zur Verfügung haben, um eine kompetente und zugewandte Beratung für Betroffene und Hilfesuchende zu gewährleisten.

In Steglitz-Zehlendorf sind auch Weichenstellungen des Bezirksamtes möglich und notwendig: Es muss ausreichend barrierefreier Wohnraum geschaffen werden. Kieze und Plätze sollten vermehrt und vor allem zügiger umgebaut werden. Auch braucht es verbesserte Mobilitätsdienste und wohnortnahe Angebote der Tages- und Kurzzeitpflege, damit möglichst viele pflegebedürftige Menschen ihr Leben in vertrauter Umgebung gestalten können.