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Motorisierter Individualverkehr

Das auf das Auto ausgerichtete Verkehrssystem muss aus ökologischen und gesundheitlichen Aspekten umgebaut werden. Weniger Autos in der Stadt geben den Menschen große Flächen zurück – z. B. durch den Abriss der Brücke am Breitenbachplatz oder der Herabstufung der A103 in Steglitz in eine Bundesstraße.

Die Strukturkosten des Autos sollen auf die Nutzer:innen umgelegt werden. Die Parkraumbewirtschaftung möchten wir auf den ganzen Bezirk ausweiten. Wo möglich, soll Anwohner:innen- und Gewerbeparken in bestehenden Parkhäusern und auf ungenutzten Parkplätzen von Supermärkten, Baumärkten etc. ermöglicht werden.

Förderungen sollte es nur noch für diejenigen geben, die auf ihr Auto angewiesen sind (z. B. Menschen mit Behinderungen (Barrierefreiheit), lokaler Lieferverkehr, bestimmte Gewerbe und Pendler:innen, die den ÖPNV nicht nutzen können).

Grundsätzlich wird Elektromobilität den Verkehrsinfarkt der Stadt nicht verhindern. Dafür bedarf es einer Verkehrsplanung, die statt auf Autos den Schwerpunkt auf ÖPNV, Fahrrad und andere Transportmittel legt. Dennoch benötigen wir in Steglitz-Zehlendorf einen Ausbau der Infrastruktur für E-Autos als Brückentechnologie und ein auch für Randgebiete attraktives Car-Sharing-Angebot.

Den notwendigen Autoverkehr wollen wir effizienter durch ein personell gestärktes Ordnungsamt regeln. Wir stehen hinter der „Vision Zero“ (Vermeidung aller Verkehrstoten). Dafür braucht es mehr Maßnahmen gegen gefährliche Falschparker:innen und Temposünder:innen sowie Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in ganz Berlin. Tempo 30 sorgt außerdem umgehend für weniger Lärm, bessere Luft und die Reduzierung von CO².

Wir wollen außerdem Kiezblocks und Spielstraßen etablieren und die Lebensqualität von Wohngebieten gemeinsam mit den Anwohner:innen durch Befreiung vom Durchgangsverkehr und weitere Maßnahmen aufwerten.