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Antifaschismus/Antirassimus

In Steglitz-Zehlendorf beobachten wir eine Zunahme an rassistischen und rechtsextremen Vorfällen. Dies passiert nicht nur in unserem Bezirk, sondern es ist ein allgemeiner Trend auf der Straße und in Sozialen Netzwerken. Unsere Gesellschaft ist verpflichtet, das nicht zuzulassen. Gegen diese Ideologie des Hasses und der Gewalt braucht es eine klare Haltung für Toleranz, Demokratie und Diversität!

DIE LINKE. arbeitet mit der VVN-BdA („Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“), dem Register Berlin und antifaschistischen Organisationen wie dem Bündnis „SZ weltoffen“ und Omas gegen Rechts aktiv zusammen. Wir engagieren uns für ein tolerantes, lebenswertes Steglitz-Zehlendorf für alle.

Uns ist es deswegen auch wichtig, eine lebendige Gedenkkultur mit erkennbarem Konzept in Steglitz-Zehlendorf zu etablieren. Da gibt es viel zu tun: Im Bezirk sind zum Teil noch immer Ehrungen an Antisemiten und aus der NS-Zeit sichtbar, z. B. die Treitschkestraße in Steglitz oder die Spanische Allee in Zehlendorf, die 1939 zu Ehren der mörderischen „Legion Condor“ benannt wurde. Die Linksfraktion Steglitz-Zehlendorf hatte 2019 erfolglos die Umwidmung der Straße beantragt. Bei anderen Anträgen auf Umbenennung und Informationstafeln waren wir erfolgreich, z. B. bei der Gallwitzallee, dem Maercker- und Weddingenweg.

2020 hat der rot-rot-grüne Senat Paul von Hindenburg aus der Ehrenbürger:innenliste Berlins gestrichen. Wir fordern weiterhin eine Umbenennung des Hindenburgdamms sowie Hinweistafeln, die Hindenburg als das kennzeichnen, was er war: Kriegstreiber, Antidemokrat und Steigbügelhalter des Faschismus.

Nur durch die Erinnerung an die Vergangenheit werden wir die Fehler in der Zukunft nicht wiederholen. Nie wieder!