Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Meldungen


"Neulichterfelde" von Groth

RBB veröffentlicht wieder eine Jubel Arie über Groth sein "Bauprojekt", geschickt gemacht, lässt aber alle Probleme außen vor. Die Beschädigung der Artenvielfalt ist vorprogrammiert, die Kaltluftströme zur Thermometersiedlung werden abgeschnitten, die Verkehrsprobleme sollen auf lächerliche Weise durch Toyota gelöst werden. Die Schule soll an der Bahntrasse gebaut werden, obwohl alle wissen Lärm macht krank. Es ist geplant Kinder durch Lärm zu belasten, zu riskieren sie krank zumachen.

 

 Im Bericht von RBB 24 wurde die Mitwirkung des BUND besonders hervorgehoben. Und der „zeigte sich mit der jetzigen Lösung weitgehend zufrieden.“ Angesicht des Klimawandels müssen wir besonders sorgfältig mit Natur und Umwelt umgehen. In Lichterfelde Süd geschieht das nicht. Der BUND hat nicht konsequent auf Einhaltung der Naturschutz- und Umweltschutz Gutachten bestanden. Groth hatte dem BUND zugesagt, die Eigentumsrechte für die sogenannte „Grüne Mitte“ zur weiteren Pflege und Entwicklung an den BUND zu übertragen. Diese Zusage hat er zurückgezogen, denn sie war unverbindlich und ohne Vertrag. Aber das war der Köder den Groth ausgelegt hatte. Herr Groth sagte zu seinem Gesinnungswandel, noch nie habe ein „Bauernjunge eine Scholle aus der Handgegeben“. Der Grund war ein anderer, Groth rechnet offensichtlich damit, dass in den nächsten 20 Jahren die bestehenden schützenswerten Biotope durch Einfluss der Baumaßnahmen, (Lärm, Staub, Abgase) der veränderten Umweltbedingungen, Änderung des Kleinklimas, der Lichtverschmutzung, Insektensterben usw. sowieso zerstört werden. Danach wird sich der Wert des Grundstücks um ein vielfaches erhöht haben, denn dann wird es Bauland.

 

Auch der Tagesspiegel Checkpoint berichtet unkritisch über, wie es bei Groth heißt, Neulichterfelde. Dennis Egginger-Gonzales hat sich über diese Art der Berichterstattung empört und einen Leserbrief geschrieben indem er sich inhaltlich sehr sachkundig damit auseinandersetzt.  Dazu der Link   

 

Die Zeitung ND berichtet auch über die Präsentation von Groth unter der Überschrift:
Grothsfelde an der Weide Hier lesen 

Update   Der Baulöwe, die Stadt und der Filz. So heißt der SFB Film über Klaus Groth von 2001. Wer Klaus Groth kennen lernen will um mit ihm zu kooperieren, sollte diesen Film unbedingt gesehen haben. Der Bauernsohn Groth hat geschickt Kontakte zur Politik gepflegt, er wurde von Helmut Kohl empfohlen, kennt Bundeskanzlerin Merkel und alle CDU Größen der Landespolitik von damals und heute, hatte auch keine Berührungsängste gegenüber SPD-Entscheidern. Er zeigte sich gerne mit ihnen und wurde selbst vom Bundespräsidenten als seriöser Geschäftsmann gelobt. Es hat mich gewundert, dass auf der Pressekonferenz aus der Politik nur die Bezirksbürgermeisterin anwesend war, niemand aber von den Spitzen aus Bundes- und Landespolitik. Dafür war jedoch ein wichtiger Vertreter des BUND Berlin eingeladen, um das Bauprojekt von Groth mit zu unterstützen. (Wir haben oben berichtet.) Das war ein wichtiger Schachzug vom Bauherrn, wichtiger noch als die Anwesenheit hochgestellter Politiker. Durch das Wohlwollen des BUND kann Groth davon ausgehen, dass der BUND, ausgestattet mit Verbandsklagerecht, nicht gegen die Planungen klagt. Wer solche Freunde hat, braucht es mit Natur- und Umweltschutzgesetzen sowie diversen Gutachten nicht so genau nehmen.

Wer den Film „Der Baulöwe, die Stadt und der Filz“ gesehen hat, wird meine Bedenken vielleicht nachvollziehen können. Hier der Link zum Film.

E. Sp.