Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Aktuelles

MARTIN HEINLEIN
Die 1. Stufe war erfolgreich. Jetzt startet die 2. Stufe des Volksbegehrens und selbstverständlich sammelt DIE LINKE. Steglitz-Zehlendorf wieder mit.

Moritz Warnke

Berlin hat Eigenbedarf

Das Volksbegehren zur Enteignung von großen Immobilienkonzernen startet in die 2. Sammelphase. Auch in Steglitz-Zehlendorf geht es am 26. Februar los!

Das Volksbegehren zur Enteignung großer Immobilienkonzerne „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ startet am 26. Februar in die zweite und entscheidende Unterschriftensammelphase. Dann müssen innerhalb von 4 Monaten 240.000 Unterschriften gesammelt werden. Gelingt dies, können die Berlinerinnen und Berliner am 26. September zeitgleich zur Abgeordnetenhauswahl über eine mögliche Vergesellschaftung nach Art.15 GG abstimmen.

Das Volksbegehren hat zum Ziel, dass große Immobilienkonzerne mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin enteignet werden. Diese Konzerne sind in den meisten fällen börsennotierte Unternehmen, deren alleiniger Zweck die Profitmaximierung für ihre Investoren ist. Die größte dieser Aktiengesellschaften auf dem Berliner Immobilienmarkt, die „Deutsche Wohnen“, besitzt etwa 110.000 Wohnungen in Berlin. Der „Deutsche Wohnen“ ist es in den letzten Jahren gelungen, Jahr für Jahr Milliardengewinne einzufahren – auf Kosten der Mieterinnen und Mieter. Jahresgewinn allein 2019: etwa 1,6 Mrd. Euro!

Das Volksbegehren hat sich zum Ziel gesetzt, diesem Geschäftsmodell ein Ende zu machen. Insgesamt geht es um rund 240.000 Wohnungen in ganz Berlin. Diese Wohnungen sollen in öffentliche Hand überführt werden und in gemeinnütziger Weise bewirtschaftet werden – die Wohnungen sollen wieder nach ihrem Gebrauchswert und nicht als Anlageobjekt verwandt werden. Die gesetzlich vorgeschriebenen Entschädigungszahlungen sollen zunächst über Kredite finanziert werden, die anschließend aus den laufenden Mieteinnahmen refinanziert werden. Der Bestand an landeseigenen Wohnungen würde durch die Vergesellschaftung in etwa verdoppelt.

DIE LINKE Berlin hat sich wie bereits in der 1. Sammelphase ein ambitioniertes Ziel gesetzt: DIE LINKE Berlin möchte selbst 30.000 Unterschriften sammeln und beisteuern. Auch wir in Steglitz-Zehlendorf wollen hierzu unseren Beitrag leisten. Es wird auf jede und jeden in der Partei ankommen, um dieses Ziel zu erreichen: wenn wir alle im eigenen Hausaufgang, in der Nachbarschaft, der Familie oder unter KollegInnen nur ein paar Unterschriften sammeln, macht das am Ende den großen Unterschied. Wirklich jede Unterschrift ist wichtig!

Die Sammlung wird durch die Pandemie erschwert. Die Initiative wird ein Hygienekonzept für „corona-konformes“ Sammeln vorlegen – ohne Maske, Abstand und Vorsicht wird es nicht gehen. Doch von der Pandemie sollten wir uns von der notwendigen politischen Arbeit nicht abbringen, von den erschwerten Bedingungen nicht entmutigen lassen. Lasst uns eine starke Botschaft an die Finanzinvestoren senden: Berlin hat Eigenbedarf – es ist Zeit für Enteignungen!

Die Unterschriftenlisten gibt es ab dem 26. Februar auf der Webseite der Initiative (www.dwenteignen.de) oder in der Geschäftsstelle der LINKEN Steglitz-Zehlendorf. Ausgefüllte Unterschriftenlisten sollten in der Geschäftsstelle abgegeben werden, sie werden dann gebündelt an den Landesverband weitergegeben. Wer in der Initiative selbst mitmachen will, kann sich bei der Bezirksgruppe melden: kiezteam_zehlendorfsteglitz@dwenteignen.de

 

 


Termine

  1. Steglitz-Zehlendorf
    12:30 - 14:00 Uhr

    Gedenkveranstaltung am 8. Mai

    An der „Säule der Gefangenen“, Wismarer Straße 26 – 36 in 12207 Berlin (am Teltowkanal) mehr

    In meinen Kalender eintragen

Geschäftsstelle

Schildhornstr. 85A
12163 Berlin
030 700 967 41

info@dielinke-steglitz-zehlendorf.de

Öffnungszeiten:

Mo 12 - 17 Uhr

Di 13 - 15 Uhr

 

 

Die Corona Pandemie aus politischer Sicht.

Langfristiger Corona-Plan statt Ad-hoc-Aktionen Bernd Riexinger - PK 16.11.20 

Nachdenkseiten: Corona-Demo: Widerspruch wird pauschal verteufelt

Heiner Flassbeck Das gibt einen ganz tiefen Einbruch und den muss der Staat jetzt abfedern.

Beschluss des Geschäftsführenden Parteivorstandes vom 16. März 2020

Die Gewinner der Krise – BlackRock und Co. kassieren gleich doppelt  

. Frieden & Abrüstung