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Eberhard Speckmann
Direkt in Steglitz-Zehlendorf Wahlkreis 06 01 | |
Ich kandidiere als Direktkandidat im Wahlkreis 1 und für die BVV. Sie können mir ihre Erststimme geben, wichtiger aber finde ich dass Sie DIE LINKE mit ihrer Zweitstimme wählen, damit stärken sie DIE LINKE in Berlin. Am allerwichstigsten ist es DIE LINKE in die BVV zu wählen. Wir werden frischen Wind in das Rathaus bringen – wir sind die neue politische Kraft! Wir packen Probleme an der Wurzel.
Ich bin 70 Jahre, Gärtnermeister jetzt Rentner. Geboren in Auerbach/ Vogtland, aufgewachsen in Niedersachsen. Zum zweiten mal verheiratet, 2 Töchter und 2 Enkel. 8 Jahre Volksschule, 1956 – 1959 Gärtnerlehre, danach verschiedene Arbeitsstellen, davon 1 Jahr in England und 18 Monate in Genf. Seit 1964 in Berlin, Besuch der staatlichen Gartenbauschule, 1965 Meisterprüfung. Arbeit in verschiedenen Branchen des Gartenbaus in Berlin. 1965 Mitglied der Gewerkschaft Gartenbau-Land und Forstwirtschaft, GGLF. In der Gewerkschaftsjugend aktiv, Vertreter im DGB Landesjugendausschuss bis 1970. Verschiedene Funktionen in der GGLF, in den 80iger Jahren Mitglied im Hauptvorstand bis zur Fusion der GGLF mit der IG BSE zur Gewerkschaft BAU. 1992 ÖTV und danach bei Verdi. War Betriebsratsmitglied, im Gesamtbetriebsrat und in der Tarifkommission. Bis 2006 ehrenamtlicher Arbeitsrichter.
Die Widersprüche im Betrieb und in der Gesellschaft haben mich politisiert. Dabei war der Vietnamkrieg ein entscheidender Anstoß. Ich schloss mich der APO an, wurde 1967 Mitglied im SDS und habe entscheidend beim Aufbau der APO Basisgruppe Steglitz mitgewirkt. Die Basisgruppe beschäftigte sich im Selbststudium mit gesellschaftswissenschaftlichen Fragen, besonders mit dem Marxismus. Mit dem Beginn des Auflösungsprozesses der Basisgruppe wurde ich, trotz Vorbehalte, Mitglied der SEW, weil sie die am konsequentesten antikapitalistische Programmatik hatte. In der SEW hatte ich verschiedene Aufgaben und Funktionen übernommen. Zuletzt, bis zur Auflösung 1990, war ich Kreisvorsitzender in Steglitz.
Bis zur Fusion von PDS und WASG, der Gründung von DIE LINKE. war ich parteilos und wurde im Juni 2007 Mitglied. In der Politik trete ich für soziale Gerechtigkeit, für Demokratie, für die Interessen der Schwachen in der Gesellschaft ein. Gegen Ausländerfeindlichkeit und Faschismus, für Toleranz und ein friedliches Miteinander. Ich engagiere mich für Natur-und Umweltschutz. In der LINKEN sehe ich die Kraft, die in der BVV und im Abgeordnetenhaus die Interessen von Gewerkschaften, Bürgerbewegungen und Initiativen vertritt. Als Bezirksvorsitzender von DIE LINKE. Steglitz-Zehlendorf habe ich mich u.a. für den »Berliner Wassertisch« und die Bürgerinitiative »Landschaftspark Lichterfelde Süd« engagiert.