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Nazis raus

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Zitat

»Jeder Mensch, der arbeitet, hat das Recht auf angemessene und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert.«

 

Artikel 23/3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948

(Fortsetzung)

Bedenken äußerte Peer Hartwig von der Schutzgemeinschaft Stammbahn e. V., ob die Stammbahn den Verkehrkollaps wirklich aufhalten könne, besonders falls Teltow und Stahnsdorf nicht gleichzeitig auch ans Schienennetz angebunden würden, sowie bezüglich der Streckenführung aus dem 19. Jahrhundert und zahlreichen Bahnübergängen.
Simon Heller von der Bürgerinitiative Stammbahn sprach sich aus Gründen der Klimafreundlichkeit und Reisegeschwindigkeit eindeutig für eine Wiederinbetriebnahme aus.
Harald Wolf, verkehrpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, machte deutlich, dass alte Untersuchungen aus dem Jahr 2008, nach denen die Stammbahn nicht wirtschaftlich ist, nun obsolet seien und neu angestellt werden müssen.
Der Schutzgemeinschaft Stammbahn sagte Kaczmarek zu, dass auf jeden Fall ein ordentliches Planfeststellungsverfahren unter Einbeziehung der Anwohner_innen durchgeführt würde, in dem die Umsetzung mit Lärmschutz, Erschütterungsschutz und Sicherheitsaspekten einen großen Raum einnehmen würde. Das Primat der Verkehrspolitik gelte allerdings, daher müssten erst einmal die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg eine politische Entscheidung treffen.
Aus dem Publikum kamen zahlreiche Anmerkungen, Fragen und Bedenken, u. a. zur Bedeutung der Stammbahn für den Europarc und weitere Arbeitsplätze in der Region und zu den erwarteten Kosten der Wiederinbetriebnahme. Kaczmarek und Wolf plädierten beide für eine Vorratsplanung, damit, falls es im Bundesverkehrswegeplan noch Spielraum gäbe, die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn ins Spiel gebracht werden könnte. Wegen der langen Dauer der Planverfahren ist - optimistisch kalkuliert - mit einer Wiederinbetriebnahme allerdings erst in 10 Jahren zu rechnen, so Kaczmarek.

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