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"Die Säule der Gefangenen"

Ein faschistisches Konzentrationslager wurde in Berlin-Lichterfelde als Außenlager Sachsenhausen, in der Wismarer Straße 26-36, errichtet.

 

Zum Gedenken an die  Opfer des faschistichen Terrors wurde am 31. Oktober 2000 das Denkmal der Öffentlichkeit übergeben.

Weitere Informationen zum Außenlager des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Sachsenhausen an der Wismarer Straße 

http://ikz-lichterfelde.de/ 

Stolperstein für Julius Wordelmann

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Stolperstein für Dr. Kreiselmaier

http://www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/

Gedenken an John Scheer und Genossen

Trübe und nebeilig war's am 2. Februar 2019 beim Gedenken an John Scheer und drei weitere Genossen am Schäferberg, wo sie im Februar 1934 angeblich auf der Flucht erschossen wurden, nachdem man sie brutal gefoltert hatte. Die Mörder wurden nie zur Verantwortung gezogen, der Fahrer des LKW lebte noch lange nach dem Krieg in Berlin (West).

8. Mai Tag der Befreiung vom Faschismus

Zu weiteren Fotos auf Bild klicken.

Der Verein "Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e. V." veranstaltete an der "Säule der Gefangenen" in Berlin-Lichterfelde, dem Standort eines Sachsenhausener KZ-Außenlagers, Wismarer Str. 26 - 36, eine beeindruckende Gedenkveranstaltung aus Anlass des "Tages der Befreiung" am 8. Mai 1945. An der Feierstunde nahmen Opfer des Faschismus, zahlreiche Vertreter von Botschaften, Vertreter von Opferverbänden und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens  teil und legten Kränze und Blumen nieder. Auch die Parteien SPD, Piraten und DIE LINKE ehrten die Opfer und legten Blumengebinde nieder. Beeindruckende Reden hielten u.a. ein Vertreter der Botschaft der russischen Föderation Attaché Shukov, die Schülerin Rosalie T. vom OSZ und der stellvertretende Bezirksbürgermeister Michael Karnetzki. Umrahmt wurde die Feierstunde mit einem Kulturprogramm, das durch den sächsischen Bergsteigerchor und SchülerInnen des Beethoven Gymnasiums gestaltet wurde.

Gedenkenan John Schehr

Anlässlich des 80. Jahrestages der Ermordung von John Schehr, Eugen Schönhaar, Rudolf Schwarz und Erich Steinfurth fand am 1. Februar 2014 am Kilometerberg in Berlin-Wannsee eine Gedenkveranstaltung statt. Die vier Kommunisten wurden in der Nacht vom 1. zum 2. Februar 1934 "auf der Flucht" erschossen.

John Schehr wurde am 13. November 1933 verhaftet und in das KZ Columbiahaus gebracht. Da er sich in Vernehmungen konsequent weigerte, Angaben über Personen und Ereignisse des konspirativen Kampfes zu machen sind John Schehr und drei weitere Kommunisten – Eugen Schönhaar, Rudolf Schwarz und Erich Steinfurth – in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 1934 „auf der Flucht erschossen“ worden. 

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Ehrung für Widerstandskämpfer Wolfgang Knabe

Wolfgang Knabe war ein mutiger Antifaschist. Ihm und den vielen anderen Widerstandskämpfer_innen gilt unsere Anerkennung.

Am Sonnabend Vormittag, dem 23.11.2013, fand in Schönow/Bernau anlässlich seines 70. Todestages eine Gedenkkundgebung für den Widerstandskämpfer Wolfgang Knabe statt. Wolfgang Knabe ist der Vater unserer Genossin Edith Pfeiffer aus Steglitz-Zehlendorf. Etwa 100 Menschen folgten am Sonnabend Vormittag, dem Aufruf der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) und des Arbeitskreis Ortsgeschichte Schönow. Fassungslos sahen sie, dass in der Nacht der Gedenkstein mit den Namen von fünf ermordeten Schönower Antifaschisten mit braunem Unrat überzogen war. Auf der Rückseite war die Gedenktafel abmontiert worden. An ihrer Stelle wurde eine Holztafel angebracht mit einem Gedicht eines deutschnationalen und antisemitischen Dichters und einem großen Eisernen Kreuz.

„Der Landesvorsitzende der Berliner VVN-BdA, Hans Coppi, wies während der Gedenkfeier in der Schönower Kirche darauf hin, dass die Gestapo dem Arbeiter Wolfgang Knabe festnahm, weil er einem verfolgten jüdischen Kommunisten Zuflucht gewährte. Er rief dazu auf, heute Flüchtlinge, Menschen in Not, willkommen zu heißen und ihnen zu helfen.“ Hier ein weiterer Bericht!

Gedenken an der Spiegelwand zum Jahrestag der Reichsprogrommnacht

Jedes Jahr am 9. November findet in Berlin Steglitz am Hermann -Ehlers -Platz eine Kundgebung zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 statt. Veranstalter ist die "Initiative Haus Wolfenstein", Verein zur Erhaltung der ehemaligen Synagoge Steglitz und zur Förderung interkultureller Begegnungen e. V. . In dem Aufruf der Initiative Haus Wolfenstein heißt es: "Die Auseinandersetzung mit dem Erbe der jüdischen Tradition im Berliner Südwesten und mit Entstehung und Folgen der nationalsozialischen Rassenpolitik mitten in der deutschen Gesellschaft ist als Erinnerungsarbeit für und mit der nächsten Generation weiter zu entwickeln." An der Gedenkveranstaltung nehmen Vertreter des Bezirksamtes und Vertreter von Parteien teil und legen Blumen und Kränze nieder. Auch die Partei DIE LINKE beteiligt sich stets an dem Gedenken.

Der 9. November ist ein deutsches Datum. Die Scham und das Entsetzen über die Reichspogromnacht dürfen  nicht vom Einheitstaumel überdeckt werden. Deshalb weist DIE LINKE immer wieder darauf hin, dass der Faschismus, mit seiner menschenverachtenden Ideologie keine politische Meinung sondern ein Verbrechen war. Weil das so ist, fordert DIE LINKE ein Verbot der faschistischen NPD. "Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch." heißt es in einem Gedicht von Bert Brecht. Martin Niemöller war ab 1937 Häftling im KZ Sachsenhausen und wurde dort allmählich zum Widerstandskämpfer gegen die Nazidiktatur; er mahnt uns auch heute wachsam zu sein und dafür einzutreten, dass sich alle demokratischen Kräfte gegen die Barbarei vereinen. Das nachfolgende Zitat von Martin Niemöller sollte uns stets in Erinnerung bleiben:

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“